Das April-Treffen der Selbsthilfegruppe Schwerhörige und Ertaubte Heidelberg ist wegen der Coronavirus-Krise abgesagt.
Die Entscheidung, ob das Treffen im Mai stattfinden kann, ist noch offen.
Alles Gute!
Allgemeine Neuigkeiten rund um Schwerhörigkeit
Das April-Treffen der Selbsthilfegruppe Schwerhörige und Ertaubte Heidelberg ist wegen der Coronavirus-Krise abgesagt.
Die Entscheidung, ob das Treffen im Mai stattfinden kann, ist noch offen.
Alles Gute!

Am 7. März 2020 wollte die SHG für Schwerhörige und Ertaubte Heidelberg wieder mit einem eigenen Stand am Tag des Hörens in der Kopfklinik Heidelberg teilnehmen. Die Veranstaltung fällt aber aus. Die Uniklinik will so das Risiko einer Übertragung des Coronavirus (SARS-CoV-2) minimieren.
Für Besucherinnen und Besucher mit Interesse an dem Thema Hören gibt es am alljährlichen Tag des Hörens immer ein interessantes Programm aus Fachvorträgen und Workshops. Zudem kann man sich an verschiedenen Informationsständen über die Angebote von Selbsthilfegruppen und Verbänden, Frühförder- und Beratungsstellen sowie von Hörgeräteakustikern, Anbietern von Zusatztechnik sowie Cochlea-Implantat-Firmen informieren. Vielleicht klappt es ja nächstes Jahr wieder!

Liebe Schlappohren,
und wieder neigt sich ein Jahr dem Ende zu. Was haben wir dieses Jahr zusammen erlebt?
Wir haben wieder eine Pauschalförderung für Selbsthilfegruppen beantragt und erhalten, für unseren Internet-Auftritt, die Bankgebühren, Miete und sonstige Nebenkosten.
Im Heidelberger Selbsthilfebüro fanden vier Sitzungen der Leiter und Leiterinnen aller Selbsthilfegruppen statt, dort wurden wir freundlicherweise auch mal von Ludwig vertreten.
Habt ihr schon Ideen oder Vorschläge für das neue Jahr? Dann schreibt mir gerne eine Mail an „schlappohr-hd@web.de“., ich freue mich darauf.
Unser nächstes Treffen findet am Dienstag, 7. Januar 2019 um 19:00 Uhr statt.
Ich wünsche euch allen eine fröhliche und besinnliche Weihnachtszeit und für das neue Jahr 2020 alles Gute und gutes Verstehen.
Herzliche Grüße
Nicole

Wie jedes Jahr, setzen wir uns am letzten Treffen des Jahres gemütlich zusammen und genießen ein kleines süß-salziges Buffet. Unsere Adventsfeier findet am Dienstag, 3. Dezember 2019 um 19:00 Uhr in den gewohnten Räumen in Heidelberg statt. Jeder kann eine Kleinigkeit dazu mitbringen.

Das Selbsthilfebüro Heidelberg gibt zusammen mit dem Gesundheitstreffpunkt Mannheim das Magazin gesundheitspress heraus. Zwei Mal pro Jahr erscheint dieses Forum für Selbsthilfegruppen sowie für Einrichtungen aus dem Sozial- und Gesundheitssystem.
In der aktuellen Ausgabe geht auch um unsere Selbsthilfegruppe und um unser Anliegen. So berichtet Livia Grupp, wie sie Teilhabe im Alltag erlebt, was sich für sie verbessert hat und wo sie noch Handlungsbedarf sieht. Und Nicole Braun erzählt, wie sie durch die Unterstützung des Selbshilfebüros mit Induktionsanlage und Gebärdendolmetscher besser an Sitzungen teilhaben kann. Das Magazin könnt Ihr Online lesen als FlipBook oder auch als pdf-Datei zum Download.
Das Heidelberger Selbsthilfebüro weist uns auf folgende Petition hin: „Die Bundesregierung möchte die Versorgungsmedizinverordnung ändern. Für Menschen mit Schwerbehinderung drohen gravierende Verschlechterungen im Feststellungsverfahren. Die Nachteilsausgleiche, die Menschen mit Behinderungen bis jetzt erhalten, sollen gestrichen werden. Bei wem schon eine Schwerbehinderteneigenschaft festgestellt wurde, auch mit Nachteilsausgleichen, muss damit rechnen, dass diese geknipst wird. Das Ziel ist klar: weniger Menschen mit festgestellter Schwerbehinderteneigenschaft bedeuten weniger Kosten für Teilhabe.
Deshalb gibt es eine Petition, die von vielen unterschrieben werden soll. Bundesweit müssen 50.000 Unterschriften für eine Petition gesammelt werden. Bitte versuchen Sie so viel als möglich Unterschriften zu sammeln. Diese Petition muss bis 27. Februar 2019 an die
Kreisbehindertenbeauftragte Claudia Oswald-Timmler
Landratsamt Göppingen
Lorcher Straße 6
73033 Göppingen
gesendet werden. Diese leitet dann alle Unterschriften gesammelt an die Bundesregierung.“
Zusätzliche Informationen finden sich in dem uns freundlicherweise zur Verfügung gestellten Dokument „Petition_Versorgungsmedizin“ (ca. 450 kB Download). Auch der Deutsche Schwerhörigen Bund e.V. hat Informationen zusammengestellt, sie finden sich unter diesem Link: „Informationen Petition DSB„.
Weitere Fragen dazu beantwortet Frau Sabine Popp vom Heidelberger Selbsthilfebüro (www.selbsthilfe-heidelberg.de) unter Telefon 06221 / 184290 oder per E-Mail an popp@selbsthilfe-heidelberg.de

Am Dienstag, 8. Januar 2019 fand wie geplant das erste Treffen der Schlappohren Heidelberg in diesem Jahr statt. Die Schwerpunktthemen waren
– Beantragen von einem Schwerbehindertenausweis – was ist wichtig.
– Wie findet man einen guten Ohrenarzt – Erfahrungen der Teilnehmer.
– FM-Anlage am Arbeitsplatz – Tipps für Argumentationen.
– Diskussion und Austausch zu den Themen „Selbsthilfegruppe“ und „Schlappohren“.
Wir haben auch unseren ersten gemeinsamen Ausflug 2019 besprochen: wir besuchen die „Winterlichter im Luisenpark“ und treffen uns dazu am Freitag, 1. Februar 2019 um 18:00 Uhr am Haupteingang Luisenpark in Mannheim.
Unser nächstes reguläres Treffen findet am Dienstag, 5. Februar 2019 um 19:00 Uhr statt. Das Treffen im März werden wir wegen des Fastnachtsumzuges um eine Woche verschieben auf Dienstag, 12. März 2019.
Fragen und Anregungen gerne an Nicole Braun per E-Mail: „schlappohr-hd@web.de“.

Audiologe Markus Landwehr sprach kürzlich im Begegnungszentrum „mittendrin“ in Schriesheim über Schwerhörigkeit und ihre Folgen. Der selbstbetroffene Referent führte die Zusammenhänge aus zwischen Hörverlust und Kommunikationsproblemen und Hörstress. Den rund 30 interessierten Gästen riet er, das Nicht-Verstehen offen anzusprechen und Gesprächspartnern Hinweise zu geben, was beim Verstehen hilft. Die eigene Hörschädigung zu akzeptieren sei ein längerer Prozess, der Mut erfordere.
Den Vortrag hatte Inklusionslotsin Idil Reineke, AWO Rhein-Neckar, organisiert.
Näheres siehe im Bericht in der RNZ vom 10.04.2018: Bei Schwerhörigkeit ist Mut gefragt