Nichts über uns ohne uns: SHG am 5. Mai in der Abendakademie

Am 5. Mai 2026 findet kein SHG-Abend in der Alphornstrasse statt. Die Schlappohren gehen stattdessen zu einer Veranstaltung in der Abendakademie Mannheim anlässlich des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen. Wir laden alle herzlich ein, mitzukommen.

Aus dem Infotext zur Veranstaltung:

„Inklusion wird immer noch oft missverstanden. Sie bedeutet nicht, wie von vielen Institutionen, aber auch der Mehrheit der Gesellschaft angenommen, dass Menschen mit einem Handicap zu „bemuttern“ wären. Vielmehr geht es darum, diese zu empowern, damit sie sich selbstständig entwickeln und sich im Leben und dessen vielfältigen Bereichen so gut wie möglich einbringen können.

Der Vortrag von Dr. Michael Blume mit einem Input von Dr. Dr. Ilya Zarrouk und eine anschließende Diskussion, sollen den derzeitigen Stand im Bereich der Inklusion und des dahingehenden Empowerments sowohl auf Bundes-, Landes-, als auch kommunaler Ebene umreißen. Wo stehen wir tatsächlich im internationalen und vor allem europäischen Vergleich bei diesem komplexen Thema? Ist die Herausforderung, vor der wir hier stehen nicht nur politisch, sondern auch gesellschaftlich und ökonomisch verstanden worden? Wie stark ausgeprägt ist weiter das Vorurteil: „Behinderte können nichts“? Geht es nicht eher darum zu fragen: Was können eingeschränkte Personen und wie können wir sie dazu noch mehr und vor allem strukturell dazu befähigen?

Der Vortragende Ilya Zarrouk ist selbst von Geburt an gehandicapt und hat ein sehr persönliches Bild auf dieses Thema, dass er in den Mittelpunkt der öffentlichen Diskussion rücken möchte. Dr. Michael Blume, Antisemitismusbeauftragter des Landes Baden- Württemberg und ehemaliger Antidiskriminierungsbeauftragter des Landes spricht über Inklusion im Allgemeinen und ordnet das Thema in den aktuellen Stand der Sozialpolitik des Landes ein.“

Der Eintritt ist frei. Im barrierefreien Saal der Abendakademie im Erdgeschoss steht eine Induktionsanlage zur Verfügung

  • Nichts über uns ohne uns
  • Dienstag, 05.05.2026, 18:00 – 20:00 Uhr
  • U1, 16 – 19, Abendakademie Mannheim, Saal

(Quelle: Abendakademie Mannheim)

Aktuell im Kino: „Als wäre es leicht“

Hals über Kopf verliebt — und wie geht’s weiter? Aus diesem Stoff entstehen Kinofilme wie der deutsche Spielfilm „Als wäre es leicht“. In Kooperation mit dem Gehörlosenverein Heidelberg zeigten die Planken-Lichtspiele den Film in Mannheim an Karfreitag, 3. April 2026 mit Untertiteln. Eine Gruppe der SHG Schlappohren Mannheim und vom CIV Hessische Bergstraße war in der ausverkauften Vorstellung und gibt eine klare Empfehlung: Absolut sehenswert!

Regisseur Milan Skrobanek schrieb das Drehbuch und setzte eine auf den ersten Blick unmöglich erscheinende Liebe in Szene. Warum unmöglich? Kati ist gehörlos, Florian ist blind. Als sie sich im Dialoghaus Hamburg begegnen, entsteht eine eigene Sprache — jenseits von Worten und Gesten, getragen von Nähe und Mut. Doch ihre unterschiedlichen Lebenswelten und die Erwartungen von Familie und Umfeld stellen die Beziehung immer wieder auf die Probe. Ihre Liebe wirkt für Außenstehende kaum möglich und entfaltet gerade deshalb eine besondere Kraft. Das junge Paar zeigt, wie Nähe dort entstehen kann, wo andere nur Grenzen sehen. Der Film macht spürbar, dass Liebe nicht allein in Worten oder Blicken wohnt, sondern in dem Versuch, sich dem anderen immer wieder neu zuzuwenden. So beschreibt es die Website des Films, so haben es auch einige Mitglieder der SHG und des CIV empfunden — von „witzig“ bis „berührend“ und „spannend“ oder einfach „der Film war toll“.

Die Hauptrollen sind mit Cindy Klink und David Knors besetzt, die auch im wirklichen Leben gehörlos bzw. blind sind. Die Schauspieler zeigen die emotionalen Hochs und Tiefs ihrer Filmfiguren erfrischend authentisch und frei von Klischees.

In den Planken-Lichtspielen gibt es am 10. April um 18 Uhr eine weitere Vorstellung. In Heidelberg ist der Film im Gloria & Gloriette am 7. April um 19 Uhr und am 8. April um 16 Uhr zu sehen (für genaue Infos siehe die Websites der Kinobetreiber). Weitere Informationen zu Vorstellungen sowie ein Trailer zum Film können unter folgendem Link abgerufen werden: Als-wäre-es-leicht.de. Der Verleih wirbt damit, dass der Film barrierefrei mit Untertitelung für Gehörlose und Audiodeskription über die Greta-App gezeigt wird.

Schlappohren im Kino (Foto: CIV Hessische Bergstraße)

(Quellen: Als-wäre-es-leicht.de, Planken Lichtspiele)

Tag des Hörens in Heidelberg am 14. März 2026

Jedes Jahr ruft die WHO zum Welttag des Hörens auf. Im deutschsprachigen Raum steht der Welttag diesmal unter dem Motto „Klingt nach Leben!“ – Das Leben mit allen Sinnen genießen, heute und in Zukunft!  Daran knüpft die Hals-, Nasen- und Ohrenklinik des Universitätsklinikums Heidelberg mit ihrem „Tag des Hörens“ am Samstag, den 14. März 2026 von 10 bis 16:30 Uhr an.

Der Welttag des Hörens wirbt für regelmäßige Vorsorge durch Hörtests in einer HNO-Praxis oder bei Hörakustikern. Nur so könne ein therapiebedürftiger Hörverlust frühzeitig identifiziert und behandelt werden. Außerdem erleichterte ein gut versorgter Hörsinn die aktive, selbstbestimmte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

Auf der Veranstaltung im Kopfklinikum Heidelberg können sich Menschen mit Hörschädigung, Angehörige und Interessierte zu folgenden Themen informieren: 

  • Warum gutes Hören gerade im Alter wichtig ist
  • Wie die eigene Wahrnehmung das Hören beeinflusst
  • Welche Versorgungsmöglichkeiten und Zusatztechnik zur Verfügung stehen
  • Wie Selbstbetroffene das Hören mit Cochlea Implantat (CI) erleben
  • Wie die Lebensqualität und das Wohlbefinden gesteigert werden können und das Musikempfinden wieder zum Genuss wird

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Programm mit den Uhrzeiten der Vorträge und weiteren Angebote kann unter folgendem Link heruntergeladen werden: Programm Tag des Hörens

Nachtrag: Aussteller aus dem Bereich Hörakustik bzw. CI-Hersteller sowie von regionalen Selbsthilfegruppen (darunter auch die Schlappohren Mannheim) standen für Gespräche aus erster Hand zur Verfügung. Des weiteren bestand die Gelegenheit am Hörmobil vor Ort unverbindlich und kostenlos das eigene Hörvermögen zu testen.

(Quelle: HNO-Uniklinik/Kopfklinikum)

Ausklang 2025 / Ausblick 2026

Am 6. Dezember veranstaltete die SHG ihr Weihnachtsessen in einem italienischen Restaurant im Neckarplatt in Mannheim. Quasi unser Nikolaus. Und einen Monat später läuteten wir das neue Jahr mit einem gemütlichen Beisammensein und mitgebrachten Leckereien im Treffpunkt in der Alphornstraße ein: Schlappohren-Neujahrsempfang am 6. Januar 2026. Zuvor hatten uns die SHG-Sprecher schon darüber informiert, auf welche Termine wir uns in der nächsten Zeit freuen dürfen.

Da wäre zum Beispiel der Neujahrsempfang des Gesundheitstreffpunkts am 21. Januar (18 Uhr im Bürgersaal Neckarstadt). Ein Abend zum Austausch mit  Mannheimer Ehrenamtlichen und lokalen Persönlichkeiten rund um das Thema Gesundheit (z. B. auch Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung).

Am Samstag, 24. Januar, werden wir gemeinsam die Winterlichter im Luisenpark besuchen. Wir treffen uns um 17.00Uhr im Luisenpark direkt hinter dem Haupteingang.

Der Tag des Hörens im Heidelberger Kopfklinikum findet dieses Jahr am 14. März statt. Die SHG plant, wieder mit einem Stand präsent zu sein.

Wir wünschen Ihnen/ euch für 2026 ein gutes Jahr und freuen uns wieder auf viele tolle neue Begegnungen rund ums Hören und Nicht-Hören.

Winterlichter im Luisenpark 2026 (Foto: B. Jürgensen)

Sorda – Der Klang der Welt

Sorda ist spanisch und heißt „taub“ bzw. „gehörlos“. Den Film „Sorda – Der Klang der Welt“ zeigte am Dienstag, 4. November 2025, das Mannheimer Kino Atlantis als Sondervorstellung in Kooperation mit dem Gehörlosenverein Heidelberg. Dabei gab es Untertitel für taube bzw. schwerhörige Menschen (SDH = Subtitles for the Deaf and Hard-of-hearing, dabei werden z. B. auch Geräusche in Untertiteln benannt). Eine Gruppe der Mannheimer Schlappohren war dabei.

Wovon handelt der Film? Ein junges Paar erwartet ein Kind. Je näher der Tag der Geburt rückt, desto unruhiger ist die werdende Mutter. Denn Ángela ist gehörlos und sie fragt sich: Wird das Kind hören wie ihr Mann Héctor oder wird es gehörlos sein wie sie? Die spanische Drehbuchautorin und Regisseurin Eva Libertad erzählt in dem Film „Sorda“ von der ungeahnten Herausforderung, als gehörlose Frau ein Kind in einer Welt voller Barrieren zu bekommen, von Begegnungen und Missverständnissen, Respekt und Verschiedenheit, von Liebe und Zerreißproben. 

Der Film wurde u. a. mit dem Publikumspreis im Panorama der Berlinale und als Bester Film des Filmfestivals Seattle ausgezeichnet, die selbst gehörlose Miriam Garlo als Ángela und Álvaro Cervantes als Héctor gewannen die Schauspielpreise des Filmfestivals Málaga. Die gehörlosen Figuren des Films werden von gehörlosen Darstellern gespielt. Weitere Informationen siehe auch den Wikipedia-Eintrag zum Film.

„Der Film ist echt klasse“, sagte ein Teilnehmer im Anschluss, „hat total Spaß gemacht“. Außerdem wurde berichtet, dass der Betreiber des Kinos nach dem Film nachfragte, ob Interesse an einem regelmäßigen Angebot an Filmen mit SDH-Untertitelung. Das wurde von vielen im Publikum bejaht.

In welchen Kinos „Sorda“ derzeit noch in Deutschland zu sehen ist, ist unter folgender Seite abrufbar: https://sorda.pifflmedien.de/

Führung durch Speyer

Blauer Himmel und unerwartete Sehenswürdigkeiten konnten die Schlappohren im September in Speyer genießen. SHG-Mitglied Francis, geprüfter Stadtführer, hatte sich für unsere Gruppe vorbereitet und zeigte uns ein paar Ecken, die viele noch nicht kannten.

Die Hauptsehenswürdigkeit von Speyer ist natürlich der romanische Kaiserdom, innen wie außen sehr imposant. Dort trafen wir uns, die Führung begann aber bei dem viel kleineren, überschaubaren Tast-Modell aus Bronze, von dort aus umrundeten wir den Dom, bevor wir ihn betraten. Dabei machte Francis uns nicht nur auf architektonische Besonderheiten aufmerksam, sondern zeigte uns auch eine umstrittene Skulpturengruppe der salischen Kaiser in der umliegenden Grünanlage. Diese entstand während der NS-Zeit. Im Dom selbst konnte jede und jeder die Gestaltung und Atmosphäre auf sich wirken lassen. Besonders beeindruckend ist die Edith-Stein-Gedenkstätte in der Taufkapelle.

Im Anschluss ging es zu Fuß weiter in die Altstadt, wo wir noch zwei Kirchen kennenlernten, jede mit ihrer eigenen Schönheit: die Dreifaltigkeitskirche mit ihrer Inneneinrichtung aus Holz und dem bemalten Gewölbe sowie die Gedächtniskirche mit ihren bunten Glasfenstern. Und Francis zeigte uns noch etwas Besonderes: den eigentlich unterirdisch fließenden Speyerbach, der in einer bestimmten Gasse in der Altstadt entdeckt werden kann.

Einen ruhigen Augenblick hatten wir nach dem Eintritt in das Museum beim Judenhof, hier konnten wir innehalten und eines der ältesten erhaltenen Mikwe, so heißt das rituelle Tauchbad der Juden, besichtigen. Die Ausstellung erzählt die Geschichte vom jüdischen Speyer im Mittelalter.

Für Speis und Trank sorgte ein Brauhaus, bei dem wir einen Mittagstisch für die Gruppe reserviert hatten. Und zum Ende der Stadtführung, teilte sich die Gruppe bei immer noch strahlender Sonne, die einen fuhren nach Hause, die anderen setzten sich noch bei einem Eis oder Kaffee zusammen.

Vielfältige Aktivitäten im Frühling und Sommer 2025

Die Schlappohren Mannheim treffen sich nicht nur einmal im Monat zum SHG-Abend, sondern auch bei vielen weiteren Gelegenheiten rund ums Hören und darüber hinaus, bei inklusiven kulturellen Veranstaltungen oder Ausflügen.

Ziemlich windig war es am 29. März in Edenkoben. Aber das machte der SHG Schlappohrengruppe nichts aus, die sich zu einer gemütlichen Wanderung auf dem Mandelblüten-Pfad traf. Wir hatten eine herrliche Blütenpracht auf dem Rundweg zu bestaunen, viele schöne Blüten mit unterschiedlichen Farben, von Weiß über Rosa bis nahezu Weinrot. Die Temperatur war zwar recht kühl, jedoch kam immer wieder mal die Sonne durch und wir konnten den gemeinsamen Ausflug in die Pfalz genießen. Zu guter Letzt gab es noch Kaffee, Kuchen und andere Leckereien.

Alle drei Jahre findet der Deutsche Seniorentag mit einem vielfältigen Veranstaltungs- und Ausstellungsprogramm statt, jedes Mal in einem anderen Bundesland. Dieses Jahr fand er am 3. April in Mannheim statt und bot älteren Menschen und ihren Angehörigen Informationen und Anregungen rund um ein gutes Leben im Alter. Die SHG-Sprecher waren mit einem eigenen Stand vertreten und kamen schon durch den Gruppennamen „Schlappohren“ mit den Leuten über das Thema Schwerhörigkeit ins Gespräch.

Bei der diesjährigen Messe „Rehab“ vom 22. bis 24. Mai in Karlsruhe hatten wir keinen eigenen Stand, aber wir besuchten unsere „Kollegen“ vom Cochlea Implantat Verband Baden-Württemberg e.V. (CIV-BaWü). Bei der REHAB dreht sich alles um Interaktion, Innovation und Austausch. Privat- und Fachbesuchende aus den Bereichen Therapie, Medizin, Pflege, Reha- und Orthopädietechnik nutzen die Messe mit 400 Ausstellern zum Kennenlernen der neuesten technischen Hilfsmittel, Assistenztechnologien und Mobilitätshilfen, Trends und Therapieangebote. Die nächste REHAB findet vom 13. bis 15. Mai 2027 in Karlsruhe statt.

Mit dem Schlappohrenteam auf dem Bild v.l.: Rainer Pomplitz, Vorstand CIV Ba-Wü
Christa Weingärtner, Leiterin der SHG Karlsruhe CIV Ba-Wü, Stefan Heidland, 1. Vorsitzende Verein der Schwerhörigen und Spätertaubten Karlsruhe.

Am 28. Juni verbrachten viele Schlappohren einen gemütlichen Samstagmittag in Feudenheim. Zuerst besuchten wir die Ausstellung der CI-Logopädin Mella Warncke mit einer geballten Ladung bunter Acryl- und Aquarellmalereien mit herrlich positiver Ausstrahlung. Anschließend ging es ins Wirtshaus zum Neckartal, wo wir im Biergarten im Schatten großer Bäume den gemeinsamen Tag ausklingen ließen.

Das sind nur ein paar der Aktivitäten. Die SHG hat sich darüber hinaus auch anderen Gruppen angeschlossen. Im April führte zum Beispiel der Heidelberger Zoo eine Führung mit Höranlage und Gebärdensprachdolmetschung durch, an der einige von uns teilnahmen. Zwei Schlappohren nahmen im Mai an einer Wanderung des CI-Treff Hessische Bergstraße von Seeheim-Jugenheim hoch zum Schloss Heiligenberg teil. Sie genossen einen schönen Nachmittag, bei dem man sich gegenseitig austauschen und kennenlernen konnte. Es tut auch mal gut, einfach nur Gast zu sein. Vom 16. bis 18. Mai nahmen einige SHG-Mitglieder an der DCIG-Fachtagung in Stuttgart teil, zum Teil auch als Helfer. Rund um das Thema „Cochlea-Implantat-Versorgung im Umbruch“ gab es ein vielfältiges Vortragsprogramm und boten sich viele Gelegenheiten zum Austausch und gegenseitigen Kennenlernen.

Informationen über unsere Aktivitäten finden sich auch in Instagram unter schlappohren_mannheim

Tag des Hörens am 1. März 2025 in der Kopfklinik Heidelberg

Am Samstag, 1. März 2025, in der Zeit von 10.00 bis 16.00 Uhr, organisiert die HNO-Uniklinik im Kopfklinikum Heidelberg wieder den Tag des Hörens. Die SHG Schlappohren Mannheim ist mit einem Stand dabei.

Für alle, die diese Veranstaltung noch nicht kennen: Gemeinsam mit der Weltgesundheitsorganisation, Ärzten, Kliniken, Patientenvertretungen, Hörakustikern, Unternehmen, Verbänden und weiteren gesellschaftlichen Institutionen veranstaltet der Bundesverband der Hörsysteme-Industrie jedes Jahr am 3. März den Welttag des Hörens (https://welttag-des-hoerens.de/).

Die HNO-Uniklinik schließt sich an und gestaltet den Tag des Hörens am 1. März 2025 mit Vorträgen, Ausstellern, Hörakustikern und verschiedenen Selbsthilfegruppen. Ärzte können angesprochen werden und es ergeben sich viele Möglichkeiten zum Austausch. Schlappohren treffen dabei stets alte Bekannte bzw. Gleichgesinnte. Im Foyer der Kopfklinik wird Trubel herrschen, für Snacks wird vor Ort gesorgt. Die SHG wird, wie seit vielen Jahren, mit ihrem eigenen Stand dabei sein.

Das Programm der HNO-Uniklinik Heidelberg legt einen der Schwerpunkte auf das Thema Tinnitus, siehe den Flyer unter folgendem Link: https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/fileadmin/hno/pdf/250123_HNO_FL-4s_Tag_des_Hoerens_PetersenV1.pdf

Rück- und Ausblick: Winterlichter, Neujahrsempfang, Tag des Hörens

Die SHG Schlappohren Mannheim blickt kurz auf das vergangene Jahr zurück und gibt einen kleinen Einblick in die nächsten Aktivitäten 2025. Dazu gehören die Winterlichter im Luisenpark sowie der Neujahrsempfang am 6. Januar im Rosengarten.

Auch das vergangene Jahr starteten wir mit den Winterlichtern. Für die SHG Abende hatten wir als Gäste Dr. Servais, Haluk Celik & Andreas Polonyi sowie Chris Rihm zum gemeinsamen Austausch, nahmen an Führungen im Mannheimer Kunstverein teil, testeten induktive Höranlagen an verschiedenen Orten. Der Sommerausflug führte nach Schwetzingen mit Frühstück und Schlossführung. Wir präsentierten unsere SHG am Tag des Hörens der Kopfklinik Heidelberg, besuchten das CI Symposium in St. Wendel, nahmen an einem interessanten Hörspaziergang teil und und und trafen uns zum weihnachtlichen Ausklang in der SHG sowie zum Weihnachtsmarktbesuch und gemeinsamen Essen in Ladenburg.

Darüber hinaus hatten die Sprecherin und der Sprecher der SHG, Britta Jürgensen und Aytaç Taflan, jede Menge Sitzungen: beim Gesundheitstreffpunkt, beim Forum Inklusion, im Ausschuss des Gemeinderats, Besuche in Veranstaltungsstätten, Workshops, Infoabende und mehr.

Im neuen Jahr 2025 ist eine erste gemeinsame Unternehmung der Besuch der Winterlichter. Eine Gruppe traf sich hierzu bereits am 3. Januar, eine zweite Gruppe plant eine Woche später in den Park zu gehen. Die Winterlichter finden bis 2. Februar statt und stehen dieses Jahr unter dem Motto „50 Jahre Luisenpark“. Für Begünstigte gibt es einen ermäßigten Eintrittspreis – siehe Details im folgenden Link des Luisenparks: Winterlichter 2025.

Beim Neujahrsempfang der Stadt Mannheim am 6. Janur 2025 haben die Schlappohren Mannheim erstmals einen eigenen Stand. Interessierte finden uns im Erdgeschoss neben dem Stand des Gehörlosenvereins Mannheim. Wir freuen uns über eure Besuche. Die Rede von Oberbürgermeister Christian Specht um 11 Uhr wird in Gebärdensprache gedolmetscht. Weitere Informationen sind unter folgender Seite zu finden: Neujahrsempfang der Stadt Mannheim

Nächstes SHG-Treffen: 7. Januar 2025, 17:30 bis 19:30 Uhr im Gesundheitstreffpunkt Mannheim, Alphornstraße 2a, 68169 Mannheim 

Zum Vormerken: Tag des Hörens am 1. März 2025 in der HNO-Uniklinik Heidelberg (Kopfklinikum)

Nun wünschen wir  euch allen von Herzen einen guten Start ins neue Jahr 2025! 

Viele Grüße 

Britta  & Aytaç 

Aktuelle Fragen zur Sicherung der CI-Nachsorge

Bericht vom 16. Cochlea- Implantat-Symposium am 08.-09 11.2024 in St. Wendel

Am zweiten Novemberwochenende findet in St. Wendel seit vielen Jahren das CI-Symposium statt – dieses Jahr unter dem Motto „CI – Im Wandel zwischen Wissenschaft und Politik“. Veranstalter dieser beliebten Informationsreihe sind die Mediclin Bosenberg Kliniken. An zwei Tagen treffen sich Ärzte, Therapeuten, Hörgeräteakustiker, Hersteller von CI sowie Technikzubehör, Selbsthilfegruppenleiter  und natürlich CI-Träger und Anwärter. Fünf Mannheimer Schlappohren, darunter Sprecherin und Sprecher der SHG, waren dabei und waren sich einig, dass sich der Weg ins Saarland gelohnt hat. 

5 Mannheimer Schlappohren auf dem CI-Symposium in St. Wendel

Freitag und Samstag  fanden Vorträge mit anschließender Fragerunde statt. Dieses Jahr war die CI-Nachsorge ein großes Thema. Wie kann die für Patientinnen und Patienten  garantierte lebenslange Nachsorge gesichert werden? Ebenso ging es um die Frage, ob ein CI-implantierendes Krankenhaus zur Qualitätssicherung unbedingt  eine Zertifizierung  benötigt. Hier wurde auf höchstem Niveau fachmännisch und  leidenschaftlich diskutiert. In den Pausen und am Ende der beiden Veranstaltungstage bestand erneut die Möglichkeit, sich ausgiebig mit allen Beteiligten auszutauschen. Die Industrieaussteller stellten ihre neuesten Produkte zum Anfassen vor und berieten die Besucher ausführlich. Die Mediclin Bosenberg Kliniken haben ihre Besucher mit reichlich und schmackhafter Bewirtung verwöhnt und selbstverständlich waren alle Vorträge hör-barrierefrei.

Das Programm des CI-Symposiums ist noch abrufbar unter der folgenden Seite der Mediclin Bosenberg Kliniken: https://www.bosenberg-kliniken.de/ci-symposium-2024/

Die Basilika St. Wendelin zählt zu den schönsten Sakralbauten im Saarland