Online Fragen stellen: Sprechstunde mit der Schlappohren-SHG am 11. April 2022, 18 – 19 Uhr

Der Gesundheitstreffpunkt Mannheim bietet jeden Montag in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Mannheim (UMM) eine virtuelle Sprechstunde mit Selbsthilfegruppen an. Jede Woche gibt es ein neues Thema.

Das Thema am 11. April 2022, 18 bis 19 Uhr lautet: Schwerhörigkeit und Taubheit

Britta Jürgensen von unserer Selbsthilfegruppe “Schlappohren Mannheim” ist im virtuellen Raum und beantwortet gerne Ihre Fragen. Wo erhalte ich Rat und Hilfe? Wie gehen andere Betroffene mit der Situation um? Sind Sie betroffen oder haben Sie betroffene Angehörige? – wählen Sie sich gerne ein und stellen Ihre Fragen. Die Gespräche werden selbstverständlich vertraulich behandelt.

Unter dem Link https://gtm.applikations-server.de/b/bet-whs-bal-hnv (BigBlueButton) können Sie sich am 11. April 2022 von 18 Uhr bis 19 Uhr unkompliziert einwählen und Ihre Fragen stellen.

Die weiteren Termine und jeweiligen Themen der virtuellen Selbsthilfesprechstunde finden Sie unter der folgenden Seite des Gesundheitstreffpunkts: Virtuelle Sprechstunde .

(Quelle: SHG/Gesundheitstreffpunkt)

Ausflugsziel Mandelblüte

Am 12. März 2022 haben sich einige Schlappohren der Selbsthilfegruppe zu einem Ausflug nach Maikammer getroffen. Dort konnten auf dem Mandelpfad die ersten Mandelblüten bestaunt werden. Zur Stärkung brachte sich jede und jeder etwas mit. Im Anschluss bestand die Möglichkeit in ein Café einzukehren.

Kommunikation bei Schwerhörigkeit am Arbeitsplatz – Fortbildungen 2022

Die Frankfurter Stiftung für Gehörlose und Schwerhörige bietet wieder Wochenseminare für schwerhörige Menschen an, die die Kommunikation mit hörenden Kolleginnen und Kollegen bzw. mit Vorgesetzten verbessern möchten. Referent ist Jochen Müller, , Diplom-Sozialarbeiter, Kommunikationstrainer und Lebensberater für Menschen mit Hörverlust.

Ziele der fünftägigen Seminare sind z. B. Förderung der Eigenständigkeit durch den gezielten Einsatz persönlicher Ressourcen gezielt, die Vermittlung von Eigenverantwortung und Entwicklung lösungsorientierter Handlungsstrategien.

Im Mittelpunkt stehen :

  • Der Umgang mit dem eigenen Hörverlust: Hör-, Versteck- und Kommunikationstaktik
  • Stressmanagement: Hilfe zur Selbsthilfe
  • Arbeitsplatzanalyse und Erarbeitung von individuellen Bewältigungsstrategien
  • Möglichkeiten der externen Hilfestellung und individuellen Unterstützung

Aus der Ausschreibung:

In der Kommunikation zwischen Menschen mit Hörverlust und ihre hörenden Gesprächspartner ist die Unsichtbarkeit des Handicaps die größte Hürde. Beide Seiten wissen relativ wenig über die nachteiligen Auswirkungen des Hörverlustes, wobei besonders die Betroffenen sich oft nicht anders zu helfen wissen, als ihre Schwierigkeiten bzw. ihr Handicap zu leugnen.

Die Folgen am Arbeitsplatz: Es häufen sich Missverständnisse, Misstrauen wird aufgebaut, die Fehlerquote steigt bzw. den Betroffenen werden nur festgelegte Arbeiten anvertraut, Abhängigkeit von wohlmeinenden Kolleg*innen/ Vorgesetzten, Isolation am Arbeitsplatz und Mobbingerfahrungen stellen sich ein.

Wochenseminare mit maximal 8 Teilnehmenden sind geplant vom 28.03. bis 01.04.2022, vom 20.06. bis 24.06.2022 und vom 10.10. bis 14.10.2022.

Nähere Details finden Interessierte unter der Website der Stiftung: https://www.glsh-stiftung.de/portfolio-item/wochenkurs/

(Quelle: Frankfurter Stiftung für Gehörlose und Schwerhörige)

Musik- und Rhythmus: Veranstaltungen für CI-Träger

Der Cochlea Implantat Verband Baden-Württemberg (CIV-BaWü) hat eine Reihe von Veranstaltungen nicht nur für Mitglieder angekündigt:

  • ein Klangschalenseminar vom 25.03. bis 27.03.2022 in Herrenberg-Gültstein (ausgebucht/Warteliste),
  • einen Trommelworkshop vom 01.04. bis 03.04.2022 in Bühlertal,
  • einen Tanzworkshop am 21.05.2022 in Stuttgart

Details finden sich unter der Website des CIV-BaWü: https://civ-bawue.de/

(Quelle: CIV-BaWü)

Forum Behinderung: Mannheim auf dem Weg zur inklusiven Stadt

Die Behindertenbeauftragte der Stadt Mannheim, Ursula Frenz, lädt dazu ein, am Freitag, den 04. Februar 2022 von 15:30 bis ca. 18:00 Uhr live das Forum Behinderung im Internet anzuschauen.

Wegen der Lage der Pandemie wird das Forum als sogenannter „Livestream“ (eine Übertragung per Video in Echtzeit) übertragen. Der Livestream wird durch Gebärdensprachdolmetscher*innen übersetzt und Schriftdolmetscher*innen werden Untertitel zur Verfügung stellen. 

Das Programm befasst sich mit dem Thema „Mannheim auf dem Weg zur inklusiven Stadt“, Ergebnisse des Bürgerbeteiligungsprozesses und Anforderungen für die Zukunft“ in folgenden Punkten:

  • Rolle der Stadtplanung auf dem Weg zur inklusiven Stadt
  • Einblicke in den Verlauf des Beteiligungsprozesses
  • Einblicke in die Ergebnisse des Beteiligungsprozesses Inklusion und Barrierefreiheit
  • Rolle der Expert*innen in eigener Sache auf dem Weg zur inklusiven Stadt
  • Gemeinsames Lernen als Aufgabe der Inklusion auf allen Ebenen
  • Querschnittsaufgabe Lernen in allen Lebenslagen
  • Querschnittsaufgabe Digitalisierung
  • Abschlussgespräch: Wie geht’s weiter?

Link zum Livestream am 04.02.2022, ab 15:30 Uhr       

Interessierte können während der Veranstaltung oder schon vorher Fragen stellen, hierzu gibt es ein Online-Formular. Das Formular kann man auch während der Übertragung absenden: Hier kommen Sie zum Formular.

(Quelle: Stadt Mannheim, Behindertenbeauftragte)

Getestet zum SHG-Treffen

Das nächste Treffen ist am Dienstag, 2. Februar 2022, 17:30 bis 19:30 Uhr,  in Mannheim in den Räumlichkeiten des Gesundheitstreffpunkts Mannheim, Alphornstraße 2a, 68169 Mannheim.

Da sich die Omikron-Virusvariante in unserer Region  eifrig ausbreitet, besteht der Wunsch,  dass die teilnehmenden Schlappohren ein tagesaktuelles, negatives Testergebnis mitbringen. Zu unserer aller Sicherheit.

Neue Teilnehmende melden sich bitte bei der SHG-Sprecherin B. Jürgens an unter shg@schlappohren-hd.de (bitte beachten Sie unsere Datenschutzerklärung).

Verlust von Hörsystemen bei der Nutzung von Mund-Nasen-Schutz

Wer Hörgeräte oder Cochlea-Implantate trägt, kennt das Problem, dass Hörgeräte beim Abnehmen des Mund-Nasen-Schutzes vom Ohr fallen können. Was tun, wenn das Gerät auf diese Weise verloren geht? Der Deutsche Schwerhörigenbund e. V. (DSB) und die Bundesinnung der Hörakustiker KdöR (biha) haben hierzu eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht, in der sie sich eindeutig zur Nutzung von Mund-Nasen-Schutz zum Schutz gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 bekennen.

Gleichtwohl machen sie deutlich, dass die Maskenpflicht für die ca. 3,7 Millionen Menschen, die ein Hörsystem tragen, eine Herausforderung darstellt. Nicht selten würde sich beim Abnehmen des Mund-Nasen-Schutzes (MNS) das Hörsystem oder auch die Brille in den Bändern verfangen. Während die Brille merklich verrutscht, kann das Hörsystem unbemerkt und lautlos zu Boden fallen. Hier sei Vorsicht geboten:

„Im Umgang mit Maske und Hörsystem ist Ruhe und Routine gefragt. Je weniger beim Tragen an der Maske gezogen wird, desto geringer das Risiko, das Hörsystem zu verlieren. Wichtig ist im ersten Schritt, die oberen Bänder der Maske mit beiden Händen zuerst nach oben ziehen, dann im zweiten Schritt nach hinten und im dritten Schritt seitwärts nach vorne, um die Maske abzusetzen. Zuletzt zur Sicherheit mit der Hand prüfen, ob das Hörsystem noch richtig sitzt.“

Wer ein Hörgerät findet, gibt es am besten beim nächstgelegenen Hörakustiker vor Ort ab. Akustiker können anhand der Seriennummer über den Hersteller die Hörsysteme ihren Besitzern wieder zuordnen lassen. Denn jedes Hörsystem ist individuell angepasst und damit einmalig.

Kann das verlorengegangene Hörsystem nicht mehr gefunden werden, haben Mitglieder einer gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) einen Anspruch auf Ersatzbeschaffung. Das ergibt sich aus dem Wortlaut des § 33 Abs. 1 Satz 5 SGB V, heißt es in der gemeinsamen Erklärung. Dieser gesetzlich eingeräumte Anspruch bestehe unabhängig von der Frage, ob dem Versicherten der Vorwurf eines grob fahrlässigen Verschuldens im Hinblick auf den Verlust gemacht werden kann und ob bereits zuvor eine Ersatzbeschaffung erfolgte. Dies habe noch das Sozialgericht Speyer mit seinem Urteil vom 19. Februar 2021 (Aktenzeichen: S 19 KR 679/19) bestätigt.

Quelle: Deutscher Schwerhörigenbund

Kurse, Schulungen, Weiterbildung für schwerhörige Menschen

Verschiedene Organisationen bieten Kurse für Menschen an, die schwerhörig oder ertaubt sind und ihre Situation verbessern möchten. Hier ein paar ausgewählte Angebote.

Die Frankfurter Stiftung für Gehörlose und Schwerhörige bietet verschiedene Seminare mit dem Referent Jochen Müller an, z.B. einen Wochenkurs „Kommunikationsprobleme bei Schwerhörigkeit am Arbeitsplatz – wie Inklusion umgesetzt werden kann“ – hierzu gibt es verschiedene Termine unter Wochenkurs glsh-stiftung.de.

Der Cochlea Implantat Verband Baden-Württemberg veranstaltet regelmäßig Seminare für Menschen an, die mit einem Cochlea Implantat versorgt sind wie z.B. CI-Technikworkshop, Trommelworkshop, Tango Argentino – und in diesem Sommer ein Seminar mit dem Pantomimen JOMI; Details siehe unter Termine civ-bawue.de.

Die Deutsche Hörbehinderten Selbsthilfe e. V. (DHS) veranstaltet im Oktober einen Workshop zur Erlernung von Lautsprache begleitenden Gebärden (LBG) sowie ihr Herbstseminar zum Thema „Leben mit Höreinschränkungen“, Details siehe unter Veranstaltungen Hoerbehindertenselbsthilfe.de.

Kurse in Deutscher Gebärdensprache (DGS)

Die VIS-A-VIS Gebärdensprachschule in Mannheim bietet Kurse in DGS derzeit als Online-Kurse an, die nächsten Termine sind unter folgendem Link zu finden: vis-a-vis-gebaerdensprache.de

In Heidelberg bietet die Firma GebärdenVerstehen derzeit ihre DGS-Kurse ebenfalls online per Zoom an – hier die Terminvorschau www.gebaerdenverstehen.de Termine. Für Einsteiger und Interessierte gibt es dort auch einen Schnupperkurs online.

Weitere Kursangebote in DGS und teilweise auch für LBG gibt es u. a. auch bei der Abendakademie Mannheim sowie bei der VHS Heidelberg. Ein Online-Selbstlernangebot über Videos gibt es bei der Plattform Manimundo.

Online-Seminare EUTB Stuttgart

Ab Mai 2021 bietet der EUTB-Landesverband der Schwerhörigen und Ertaubten Baden-Württemberg jeden 2. Freitag im Monat Online-Termine zu verschiedenen Themen an:

  • am 14. Mai geht es um die EUTB, ihre Aufgaben und Unterstützungsangebote,
  • am 11. Juni ist der Schwerbehindertenausweis das Thema,
  • am 6. Juli geht es um Fragen zum Teilhabeplan/Gesamtplan nach dem Bundesteilhabegesetz und
  • am 10. September soll es um Kommunikationstechniken gehen.

Um Anmeldung wird jeweils gebeten. Kontaktdaten der EUTB sind unter folgendem Link zu finden: https://stuttgart.eutb.de/dsbbw/

Unabhängige Beratung durch EUTB

Die Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) bietet Unterstützung und Beratung zu Fragen der Rehabilitation und Teilhabe für Menschen mit Behinderungen, von Behinderung bedrohte Menschen, aber auch deren Angehörige. Die Beratung ist unentgeltlich. Häufig handelt es sich um eine Beratung von Betroffenen für Betroffene (engl. peer counseling).

In Mannheim haben die EUTB-Stellen beim Badischen Blinden-und Sehbehindertenverein in Mannheim, des Duha e. V., Verein für soziale Dienste, sowie des Förderband e. V. kürzlich einen gemeinsamen Flyer veröffentlicht: EUTB-Angebote in Mannheim.

In Heidelberg ist eine EUTB beim Heidelberger Selbsthilfebüro angesiedelt und bietet unter folgendem Link weitere Informationen: www.selbsthilfe-heidelberg.de/eutb/

Die Stiftung St. Franziskus bietet u. a. in Heidelberg eine EUTB mit den Schwerpunkten Blindheit und Sehbehinderungen, Gehörlosigkeit, Taubheit, Schwerhörigkeit: Beratungsstelle für Menschen mit Taubblindheit/ Hörsehbehinderung in Baden-Württemberg

EUTB-Stellen gibt es bundesweit. Unter der Webseite www.teilhabeberatung.de steht eine Suche nach Orten und Postleitzahlen zur Verfügung.

Hätten Sie´s gedacht?!? Heidelberger Filmprojekt zum Thema Vielfalt am Arbeitsplatz

Die Behindertenbeauftragte Christina Reiß hat mit der Filmemacherin Sia Friedrich-Eisenlohr mehrere Filme umgesetzt, die interessante Menschen mit Behinderungen aus Heidelberg vorstellen.

Unter dem Motto „Hätten Sie’s gedacht?!?“ räumen die Filme mit einigen Klischees auf. In einem Kurzfilm und ausführlicheren Filmporträts sieht man z. B. einen Musiker, der Konzerte gibt und Schlagzeug unterrichtet, eine Diplom-Kauffrau, eine Rechtsanwältin und weitere Menschen mit Behinderung, die auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt tätig sind. Auch Iris Landwehr hat an dem Projekt mitgewirkt, sie ist ertaubt und trägt 2 Cochlea-Implantate (CI). Die Diplom-Sozialpädagogin arbeitet als Audiotherapeutin an der HNO-Uniklinik Heidelberg und macht auch anderen Menschen Mut zum CI.

Kurzfilm und Einzelporträts sind unter folgendem Link unter der Seite der Behindertenbeauftragten von Heidelberg zu finden: Hätten Sie’s gedacht?!?